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 Straßenbahn-Parade 2016
 

25.06.2016: Straßenbahn-Generationentreffen

Mit acht Vertretern unterschiedlicher Straßenbahn-Generationen trafen am 25. Juni 2016 mehr als 70 Jahre Frankfurter Nahverkehrsgeschichte aufeinander. Organisiert wurde das Treffen durch die HSF mit Unterstützung der VGF. Zunächst fand eine Parade am Stadion statt. Im Anschluss daran fuhren sechs der acht Bahnen als Sonderfahrt durch das Frankfurter Straßenbahnnetz.

 

Am Generationentreffen beteiligt waren insgesamt acht Trieb- sowie zwei Beiwagen. Eingesetzt wurden der K-Tw 105, der L-Tw 124 nebst l-Bw 1242, der M-Tw 102 nebst m-Bw 1802, der N-Tw 112, der O-Tw 110, der Pt-Tw 748, der R-Tw 038 sowie der S-Tw 236. Bereits im Betriebsbahnhof (BB) Gutleut wurden die Bahnen zu einem ersten Treffen nebeneinander aufgestellt. Mitglieder der HSF hatten schon dort die Möglichkeit, die auf den Gleisen 11 bis 18 stehenden Bahnen zu fotografieren.

Um kurz nach acht Uhr verließ mit dem L/l-Zug die erste Bahn den BB Gutleut in Richtung Stadion. Alle anderen folgten im 7/8-Minuten-Takt, sodass gegen halb zehn alle Straßenbahnen - chronologisch sortiert - nebeneinander in der Aufstellanlage am Stadion postiert waren. Anschließend wurde die Aufstellanlage für die Besucher geöffnet.

Zunächst konnten die Teilnehmer die Parade entlang einer abgespannten Fotolinie fotografieren. Viele nutzten die Gelegenheit nicht nur, um alle Wagen in einem Bild festzuhalten. Sie gingen zudem von Gleis zu Gleis und nahmen die Wagen einzeln bzw. in Wagengruppen auf. Im Anschluss wurde die Fotolinie aufgelöst, sodass die Wagen auch aus der Nähe betrachtet und fotografiert werden konnten. So bestand u. a. die Möglichkeit, die Fronten aller Bahnen aus seitlicher Perspektive auf einem Bild zu vereinen.

Gegen elf Uhr wurden die Teilnehmer wieder hinter die Fotolinie gebeten. Es folgte der Abschied vom K-Wagen, der auf Grund seines anschließenden Linieneinsatzes als Ebbelwei-Expreß wieder gen BB Gutleut fahren musste. Alle verbleibenden Züge wurden jeweils ein Gleis nach - von der Fotolinie aus gesehen - links rangiert. So stand der S-Wagen fortan auf Gleis zwei und wurde nicht mehr durch die Haltestellenhäuschen verdeckt. Nachdem die Besucher Fotos der neuen Aufstellung aufgenommen hatten, wurden die sieben Bahnen erneut rangiert. Abschließend standen sie dann versetzt zueinander. Die Formation konnte zunächst von der Fotolinie und anschließend vom Bahnsteig aus fotografiert werden.

Für Mitglieder der HSF bestand während der Veranstaltung übrigens die Möglichkeit, den Stellwerksturm an der Aufstellanlage zu besichtigen und das Treffen auch von oben zu fotografieren. Vertreter der Presse konnten das Treffen ebenfalls von oben aufnehmen - aus etwa vier Metern Höhe von einem Turmwagen der VGF aus.

Mit dem N-Wagen verließ um kurz nach 13 Uhr der erste Zug die Parade am Stadion zur anschließenden Sonderfahrt. Mit Ausnahme des S-Wagens, der direkt gen BB Gutleut fuhr, folgten die übrigen Wagen im Zehn-Minuten-Takt. Als letzter Zug verließ um kurz vor 14 Uhr der R-Wagen die Aufstellanlage am Stadion.

Die Sonderfahrten führten vom Stadion aus zunächst via Stresemannallee bis nach Neu-Isenburg. Nach kurzem Aufenthalt wurden die Fahrten von dort über Mörfelder Landstraße, Schweizer Straße und Gartenstraße in Richtung Hauptbahnhof fortgesetzt. Über Galluswarte und Kleyerstraße war der eingleisige Streckenabschnitt in der Rebstöcker Straße das letzte Ziel, bevor die Bahnen via Hauptbahnhof wieder in den BB Gutleut ausschoben.

  

Sowohl die Parade als auch die anschließenden Sonderfahrten stießen bei den Teilnehmern auf eine positive Resonanz. Insgesamt konnten VGF und HSF rund 250 Besucher bei der Parade sowie knapp 400 Fahrgäste in den sechs Sonderzügen begrüßen. (ab)