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100 Jahre Straßenbahn in Eckenheim

03.01.08
Ausstellungseröffnung im ehemaligen Betriebshof Schwabstraße

Am 30. Dezember 1907 erhielt das damalige Dorf Eckenheim Anschluss an die Straßenbahn der Stadt Frankfurt. Die Straßenbahnlinie 7 wurde an diesem Tag von der bisherigen Endhaltestelle vor dem Hauptfriedhof bis zur neuen Haltestelle an der Gummersbergerstraße verlängert. Erst 1910 erfolgte die Eingemeindung des Dorfes Eckenheim in die Stadt Frankfurt am Main.

Bereits 1911 entstand in der Schwabstraße ein Betriebshof für die Straßenbahn. Dieser wurde bis zur Eröffnung des neuen Betriebshofs Ost im Riederwald im Jahr 2003 durchgängig genutzt. Seitdem dienen die Hallen in der Schwabstraße der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) für die Züge der U5 als Abstellanlage. Diese U5 ist eine weitere wichtige Schienenstrecke für Eckenheim und entstand erst in den Siebziger Jahren. Als Stadtbahnlinie B1 am 26. Mai 1974 in Betrieb genommen, fährt sie heute als U5 zwischen Preungesheim und dem Hauptbahnhof.

Auch Omnibusse verkehren seit Jahrzehnten in Eckenheim und ergänzen das Schienenangebot als tangentiale Verbindungen. Die Buslinie 39 fährt durch den Ortskern und bindet Eckenheim an Eschersheim, Ginnheim, Preungesheim und Berkersheim an. Die Buslinie 34 markiert die Grenze zwischen Eckenheim und Dornbusch und bietet Anschluss nach Bornheim, Ginnheim, Bockenheim, Rödelheim und zum Gallus.

Der Verein „Historische Straßenbahnen der Stadt Frankfurt am Main e.V.“ (HSF) hat im vergangenen Jahr dem ehemaligen Betriebshof in der Schwabstraße wieder Leben eingehaucht. Die Betriebsräume werden als Vereinsheim genutzt und bieten den regelmäßig stattfindenden Arbeitsgruppen und Mitgliedertreffen ein angemessenes Domizil.

Gemeinsam mit dem Heimatverein Eckenheim würdigt die HSF das hundertjährige Jubiläum des Nahverkehrs in Eckenheim in einer Sonderausstellung. Die Zusammenstellung von alten Fotos, Texten und Urkunden erzählt anschaulich die Geschichte des Nahverkehrs in Eckenheim und illustriert diesen Frankfurter Stadtteil. Zur Eröffnung der Ausstellung zeigt der Eckenheimer Klaus-Martin Klebedszons einen Lichtbildvortrag über die Geschichte des Eckenheimer Nahverkehrs.

Die Ausstellungseröffnung findet am Montag, dem 7. Januar 2008 um 17 Uhr statt. Die Ausstellung ist an diesem Tag bis 21 Uhr geöffnet. Am 8., 10. und 11. Januar 2008 ist die Ausstellung von 15 bis 19 Uhr und am 12.

Januar 2008 von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Vereinsarbeit der HSF sind willkommen.

Die Ausstellung findet in den Vereinräumen der HSF in der Schwabstraße 18 statt. Das Betriebshofgelände erreicht man mit U-Bahnlinie U5 Haltestelle Eckenheimer Landstraße/ Marbachweg und mit der Buslinie 34 Haltestelle Marbachweg/ Sozialzentrum.

Informationen zur Ausstellung „100 Jahre Straßenbahn in Eckenheim“ und zum Verein gibt es im Internet unter www.hsf-ffm.de.

Bei Rückfragen:
Thomas Lusmöller
HSF-Vereinskommunikation
E-Mail: thomas.lusmoeller@hsf-ffm.de
Pressemitteilung HSF-001-2008