Mit den U-Bahn-Linien U6 und U7 wurde am 11. Oktober 1986 der Betrieb auf der so genannten Stadtbahnstrecke „C“ aufgenommen. Die beiden Linien verkehrten zunächst zwischen Zoo und Heerstraße (U6) bzw. Hausen (U7), wobei die Bahnen im Abschnitt vom Zoo bis zur Rampe am Industriehof unterirdisch verliefen. Im Jahr 1992 wurde die Linie U7 über den Zoo hinaus unterirdisch bis zur Eissporthalle verlängert, wo sie auf Höhe des Stadions am Bornheimer Hang wieder das Tageslicht erblickt und oberirdisch weiter in Richtung Enkheim fährt. Seit 1999 fährt die Linie U6 ab der Station „Zoo“ unterirdisch bis zum Ostbahnhof.
Sonderausstellung in der Station Kirchplatz
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der „C“-Strecke öffnet der Verein „Historische Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main e. V.“ (HSF) und die VGF die Stadtbahn-Ausstellung in der U-Bahn-Station „Kirchplatz“. Eine besondere Gelegenheit, da die Räume an der Station „Kirchplatz“ selten für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Anschaulich werden Bau und Betrieb der Frankfurter Stadtbahn, die im Volksmund – und in Abgrenzung zur S-Bahn – als „U-Bahn“ bezeichnet wird, gezeigt. Pläne, Bilder und 15 Modelle von U-Bahn-Stationen im Maßstab 1:100 geben einen detaillierten Einblick in die U-Bahn-Anlagen. An beiden Tagen zeigt die HSF, Interessierten historisches Filmmaterial zum U-Bahnbau. Viele Informationen und Produkte aus dem Museumsshop erhalten Sie außerdem am Stand des Verkehrsmuseums in der B-Ebene. Zudem widmet der Verein, der seit April 2006 das Verkehrsmuseum der VGF betreut, der Stadtbahnstrecke zu ihrem 25-jährigen Jubiläum eine Sonderausstellung. Gezeigt werden 25 Impressionen aus der Bauzeit und den Anfängen der Linien U6 und U7.
Die Stadtbahnausstellung in der U-Bahn-Station „Kirchplatz“ öffnet am Samstag, 6. August 2011, und am Sonntag, 7. August 2011, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Stadtbahnausstellung ist mit den U-Bahn-Linien U6 und U7 sowie der Buslinie 34, Haltestelle bzw. Station „Kirchplatz“, zu erreichen.
Bahnen pendeln zur Haltestelle „Schönhof“
An den beiden Öffnungstagen sind historische und moderne Straßenbahnen der VGF zwischen den Haltestellen „Hauptbahnhof“ und „Schönhof“ im Einsatz. Am Sonntag beginnen die Fahrten schon am Verkehrsmuseum in Schwanheim. Von der Haltestelle „Schönhof“ ist die Stadtbahnausstellung durch einen kurzen beschilderten Fußweg zu erreichen. Die genauen Fahrpläne der Züge werden an den Haltestellen ausgehängt und können im Internet unter www.hsf-ffm.de abgerufen werden.
Pressekontakt:
Thomas Lusmöller
HSF-Vereinskommunikation
E-Mail: thomas.lusmoeller(at)hsf-ffm.de
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Presseinformation HSF-2011-003