Die Geschichte des ÖPNV in Frankfurt im Verkehrsmuseum
Im Verkehrsmuseum bietet sich die Möglichkeit, die Geschichte des öffentlichen Personen-Nahverkehrs in Frankfurt näher kennen zu lernen. Neben vielen Straßenbahn-Trieb- und Beiwagen aus vergangenen Tagen sind ein Pferdebahnwagen – Vorläufer der elektrischen Straßenbahn, die zwischen 1872 und 1903 zum Einsatz kamen – sowie einer der ersten elektrischen Straßenbahnen Deutschlands, die „Knochemiehl“ aus dem Jahr 1884, zu sehen. Daneben gibt es auch verschiedene Frankfurter Straßenzüge originalgetreu im Maßstab 1:87 auf der museumseigenen Modellstraßenbahnanlage zu bewundern oder zahlreiche weitere Exponate wie Fahr- und Netzpläne, Fahrkarten, Dienstkleidung, Zielschilder und Haltestellen. Kinder können sich in der Kinderfahrschule und im einem Modell des Ebbelwei-Expreß als Straßenbahnfahrer versuchen sowie die teilnehmenden Museen in einer museumsübergreifenden Rallye erkunden. Im Museumsshop können Fachliteratur, Modelle von Fahrzeugen, Ansichtskarten, Krawattennadeln und Pins erworben werden. Ein buntes Unterhaltungsprogramm, bei dem auch für das leibliche Wohl gesorgt wird, rundet das Angebot ab.
Veteranen der VGF im Einsatz
Besonders beliebt ist der alljährliche Einsatz von Straßenbahn-Oldtimern, die für eine stilechte Anreise zu den Veranstaltungsorten des Frankfurter Tags der Verkehrsgeschichte sorgen. Im 20-Minuten-Takt verkehren die Veteranen vom Verkehrsmuseum in Schwanheim über Niederrad, Sachsenhausen, Süd- und Lokalbahnhof in die Altstadt zur Haltestelle „Römer / Paulskirche“. Ab hier fahren die Sonderzüge weiter über Willy-Brandt-Platz, Hauptbahnhof / Münchener Straße und Niederrad entlang der Strecke der regulären Linie 12 zurück nach Schwanheim. Ein- und Ausstieg ist an allen Haltestellen entlang des Linienwegs möglich. Zum Einsatz kommen ausschließlich Fahrzeuge, die heute nicht mehr im Linienbetrieb eingesetzt werden. Sie stammen aus den Jahren 1956 bis 1978. Eine nicht solange Reise bieten Schnupperfahrten mit einem Straßenbahn-Oldtimer vom Museumsgelände zum Waldfriedhof Goldstein und zurück.