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Stadtbahnausstellung: 30 Jahre U-Bahn unter dem Main

Seit nunmehr 30 Jahren verbindet die Frankfurter U-Bahn „Dribbdebach“ mit „Hibbdebach“. Am 29. September 1984 wurde die sogenannte „A-Strecke“ vom Theaterplatz, dem heutigen Willy-Brandt-Platz, bis zum Südbahnhof verlängert. Auf ihren Fahrten von und nach Sachsenhausen unterqueren heute vier U-Bahn-Linien den Main.

In Angriff genommen wurde das ehrgeizige Projekt der Mainunterquerung bereits 1975. Die zu diesem Zeitpunkt gerade mal acht Jahre alte Frankfurter U-Bahn sollte nach Sachsenhausen verlängert werden und dabei den Main unterqueren. In den folgenden neun Jahren wurden im Schutz eines künstlichen Eispanzers zwei Tunnelröhren unter dem Main hindurch getrieben. Im Gegensatz zu früheren U-Bahn-Bauarbeiten in der Innenstadt und auf der Eschersheimer Landstraße wurden in Sachsenhausen die Tunnelröhren größtenteils bergmännisch vorgetrieben. Dies ermöglichte einerseits, den Tunnel unter der bestehenden Bebauung zu erstellen und hielt andererseits die Belästigung durch Baustellen an der Oberfläche so gering wie möglich.

Öffnung der Stadtbahnausstellung in der U-Bahn-Station Kirchplatz

Anlässlich des 30. Jahrestags der Eröffnung der U-Bahn unter dem Main öffnet der Verein Historische Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main e. V. (HSF) mit Unterstützung der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF), am Samstag, 4. Oktober 2014, und am Sonntag, 5. Oktober 2014, jeweils von 10 bis 17 Uhr die Stadtbahnausstellung in der U-Bahn-Station „Kirchplatz“ für die Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei.

Die Stadtbahnausstellung erklärt anschaulich den Bau und Betrieb der Frankfurter Stadtbahn, die im Volksmund als U-Bahn bezeichnet wird. Ergänzt wird die Ausstellung an beiden Tagen um historische Filme, einen Informationsstand des Verkehrsmuseums, an dem Infobroschüren erhältlich sind, sowie eine Stadtbahnrallye, mit der die kleine Besucher die Ausstellung spielerisch erkunden können.

Überarbeiteter Themenbereich zur U-Bahn in Richtung Sachsenhausen

Im Rahmen der Ausstellungsöffnung wird erstmals der anlässlich des Jubiläums überarbeitete Themenbereich zum Bau der U-Bahn unter dem Main sowie in Sachsenhausen zu sehen sein. Dieser beinhaltet neben historischen Aufnahmen auch Lagepläne, Schaubilder sowie Zeitungsartikel zum Bau und zur Eröffnung der Strecke, die bisher noch gezeigt worden waren.

Mit Bahn und Bus zur Stadtbahnausstellung

Die Stadtbahnausstellung ist mit einer Vielzahl öffentlicher Verkehrsmittel zu erreichen. An der Station „Kirchplatz“ halten die U-Bahn-Linien U6 und U7 sowie die Bus-Linie 34.

Zusätzlich verkehren an beiden Tagen auf der „C-Strecke“ zwei Sonderzüge mit Fahrzeugen, die gewöhnlich nicht auf dieser Strecke zum Einsatz kommen. Darüber hinaus pendelt am Sonntag, den 5. Oktober 2014, ein historischer Omnibus im Stundentakt zwischen dem Kirchplatz und dem Verkehrsmuseum Frankfurt am Main.

Die Fahrpläne des Sonderverkehrs können, ebenso wie der Veranstaltungsflyer, rechts unter Downloads heruntergeladen werden. Für die Mitfahrt in den Pendelbahnen und –bussen ist ein gültiges RMV-Ticket für das Tarifgebiet Frankfurt erforderlich.

Hinweis zur Barrierefreiheit der Stadtbahnausstellung und des Pendelverkehrs

Sowohl die B-Ebene der U-Bahn-Station „Kirchplatz“ als auch die Stadtbahnausstellung sind leider nicht barrierefrei zugänglich. Der Zugang erfolgt von der B-Ebene über ein Treppenhaus.